hamet 2 Testzentrum Schweiz

hamet2Bei diesen beruflichen Entscheidungsprozessen kann eine diagnostische Unterstützung sehr hilfreich sein. Für Berufe mit vorwiegend manueller Tätigkeit steht mit dem hamet 2 ein Verfahren zur Verfügung, mit dessen Hilfe es möglich ist, praktische und soziale Ressourcen zu erkennen – Ressourcen, die mit den üblichen Papier-Bleistift-Verfahren nicht erfasst werden können.

Berufliche Kompetenzen lassen sich mit dem hamet 2 anforderungsnah, handlungsbezogen und wissenschaftlich gesichert erkennen und fördern.

Das Verfahren ist aber auch für andere Anwendungsbereiche geeignet (s.u.). Die Ergebnisse können bei den genannten beruflichen Entscheidungsprozessen allen Beteiligten (Auszubildende/Arbeitsnehmer, Arbeitgeber, Kostenträger) zu mehr Orientierung und Transparenz verhelfen.

Wissenschaftliche Kriterien

Die Modul 1 des hamet 2 wurden nach wissenschaftlichen Kriterien konstruiert:

Modul 1 erfasst die beruflichen Basiskompetenzen (handwerklich-motorische Fertigkeiten, PC-Kompetenz)

Eine vollständige Anwendung der Module 1 ist im Rahmen eines 1-monatigen Potenzial Abklärung möglich und erlaubt eine umfassende Aussage zu beruflichen Kompetenzen und deren Fördermöglichkeiten. Einzel-Abklärungen werden nur bedingt ausgeführt.

Anwendungsfelder

Durch die Erweiterung ist der hamet 2 auch anwendbar bei beruflichen Fragestellungen bei spezifischen Fragestellungen in der Rehabilitation Erwachsener sowie bei Menschen mit körperlicher, geistiger, psychischer oder Sinnesbehinderung.

Der Einsatz des hamet 2 kann somit in unterschiedlichen Arbeitsfeldern erfolgen:

  • Förderschulen
  • Berufsschulen
  • Integrationsfimren wie z.B. das KompetenzCentrum Zofingen
  • Berufsförderungswerke
  • Reha-Kliniken
  • Werkstätten für behinderte Menschen (Berufsbildungsbereich)
  • Betriebe (Ausbildungsbereich)

Geschichtliches

Der HAMET (Handwerklich-motorischer Eignungstest) wurde 1978/79 im Berufsbildungswerk Waiblingen von M. Dieterich, E. Messerle und M. Goll entwickelt und wird seit dieser Zeit insbesondere bei der Frage nach der beruflichen Eignung und Förderung lernbehinderter Schulabgänger eingesetzt.

Eine erste Revision 1990 bezog sich auf die Erweiterung des Aufgabenspektrums mit PC-Aufgaben.

Die zwischenzeitlich erfolgten Veränderungen in der Berufs- und Arbeitswelt (Rückgang gewerblich-technischer Berufe, Zunahme von Dienstleistungsberufen) und in der Rehabilitation (Integrationsdiskussion, Regionalisierung, Lernortedifferenzierung) machten eine zweite umfassende Revision und Weiterentwicklung des HAMET notwendig.

Die Weiterentwicklung des HAMET zum hamet 2 (Modul 1) erfolgte im Rahmen eines vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung geförderten Modellprojektes in den Berufsbildungswerken Waiblingen und Offenburg (1989/99); ebenso die Entwicklung der Module 2-4 in den Jahren 2000/01.

Im Rahmen eines aktuellen Projektes (2002/05) werden die Module des hamet 2 bundesweit in Kooperationseinrichtungen und in der Arbeit mit unterschiedlichen Personenkreisen/
Behinderungsarten implementiert und evaluiert.

Weitere Informationen unter www.hamet.de
(der Text stammt von der Seite www.hamet.de)